Team

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Als Erziehende müssen wir zu ständigem, fachlichem Austausch und zu den sich daraus ergebenden Einsichten oder auch Veränderungen bereit sein. Dazu ist es erforderlich, dass jedes Mitglied des Teams an den täglichen Kurzbesprechungen, gruppeninternen Besprechungen, monatlichen Teamgesprächen und Fortbildungen teilnimmt. Eine fachliche Handbücherei und einschlägige Zeitschriften sind unerlässlich, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben.
Wir erwarten von unseren Teammitgliedern Fachkompetenz und Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Das drückt sich aus in:
  • Guter Ausbildung
  • Dialogbereitschaft
  • Kooperationsbereitschaft
  • Achtung und Wertschätzung der Kolleginnen
  • Offenheit und Toleranz im Umgang miteinander
  • Selbstbewusstsein
  • Kritikfähigkeit
  • Bereitschaft zu eigenverantwortlichem Handeln
  • Bereitschaft, Konflikte offen auszutragen
  • Flexibilität
  • Äußerungen von eigenen Bedürfnissen
In unserem Team ist jede Mitarbeiterin für bestimmte Arbeitsbereiche zuständig, die Arbeit wird von allen mitgetragen. Dabei werden persönliche Neigungen berücksichtigt. So wird die eigene Arbeit erleichtert und die kollegiale Zusammenarbeit gefördert wird. Jede kann jede vertreten und jede fühlt sich für alle Arbeitsergebnisse mitverantwortlich. Daher identifiziert sich jedes Teammitglied mit der Zielsetzung und der Konzeption der Einrichtung.

Für die Leitung wird das Aufgaben- und Verantwortungsspektrum dadurch umfangreicher und komplexer. Von ihr wird Fachwissen, gute Information und demokratisch - kooperativer Führungsstil erwartet. Gleichwohl muss sie in schwierigen Situationen auch Entscheidungen treffen können.

Die meisten von uns arbeiten schon über viele Jahre miteinander. Diese Kontinuität einr langjährigen Zusammenarbeit gibt dem Team Sicherheit im Umgang miteinander. Eine Mitarbeiterin hat eine heilpädagogische Zusatzausbildung. Durch Weiterqualifikation der Teammitglieder bemühen wir uns immer neu um gute Voraussetzungen für unsere Tätigkeit. Damit das Wissen auch weitergegeben wird, sorgen wir untereinander für einen lebendigen Austausch. Wir wollen uns auch konzeptionell weiterentwickeln: die Altersstruktur der von uns betreuten Kinder möchten wir auf unter drei Jahre ausweiten. Auch denken wir an die Entwicklung weiterer Kompetenzen für die gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder. Wir wissen, dass dies die Bereitschaft zur Fortbildung voraussetzt. Wir verstehen uns als "lernende Organisation".

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf Praktikanten und Praktikantinnen, Eltern und Träger. Wichtig ist, dass wir Erzieherinnen bereit sind, deren Meinungen einzubeziehen und gemeinsam dazuzulernen. Manchmal ist dazu eine besondere Ermutigung notwendig.

Erzieherinnen müssen Praktikanten und Praktikantinnen eigene Erfahrungsräume vermitteln. Die Praktikanten und Praktikantinnen brauchen Möglichkeiten, sich in der Arbeit mit Kindern auszuprobieren, aber auch das Vorbild der erfahrenen Erzieherin.

Zwischen Leitung und Trägervertretern (Kindergartenausschuss) finden regelmäßige Besprechungen statt. Hierbei geht es um die Planung, Reflexion und Organisation der Rahmenbedingungen unserer Tätigkeit.

Unser Team nimmt regelmäßig an Austausch und Fortbildungen des Dekanatsarbeitskreises teil. Die Treffen der Leitungen aller Einrichtungen dienen der Information und der intensiven Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit mit anderen

Unsere Einrichtung bietet auch Heimat für Kinder aus anderen Gemeinden. Die Herz-Jesu-Gemeinde und die syrisch-orthodoxe Gemeinde haben keine eigenen Kindergärten. Ihnen stellen wir in unserem Haus einige Belegungsplätze für ihre Kinder bereit. Für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Anna-Hospitals reservieren wir ebenfalls einige Plätze. So ist auch eine gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus gegeben.

Über die Grenzen der Pfarrgemeinde hinaus arbeiten wir mit verschiedenen Einrichtungen und Institutionen zusammen. Dazu gehören Behörden, Schulen, Beratungsstellen, Therapieeinrichtungen und Ausbildungsstellen für den Berufsnachwuchs.

Unsere Teilnahme an Fachschulungen und Fortbildungen hilft uns bei der Reflexion unserer Arbeit, gibt uns Sicherheit für die notwendigen Entscheidungen und Perspektiven für die Weiterentwicklung. Durch die Zusammenarbeit mit Verbänden - auch auf Diözesanebene - und durch Mitarbeit in öffentlichen Gremien nehmen wir die Möglichkeit wahr, auf die Lebensbedingungen für Kinder und ihre Familien Einfluss zu nehmen und sie mitzugestalten.

Wir wollen unsere Arbeit auch über unsere Elternschaft hinaus transparent und bekannt machen. Deshalb stellen wir einzelne Aktionen und Veranstaltungen in der Öffentlichkeit vor.

Wir wollen unseren guten Ruf pflegen und achten auf öffentliche Darstellung des Beitrags, den die Kirche mit der Arbeit unserer Kindertagesstätte für eine Lebenswelt leistet, die Kindern gerecht werden und sie gesund aufwachsen lässt.