Zielsetzung

Zielsetzung

  1. "Die Erzieherin macht ja heute ein tolles Bastelangebot, aber ich gehe lieber in die Turnhalle!" Das Kind soll eine Chance haben, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten. Dies geschieht durch freies Entscheiden seines Spieles, durch das Ausführen von kleinen Aufträgen, durch kreatives Handeln, durch kritische Mitbestimmung im Alltag der Gruppe usw..
  2. "Eigentlich sollen wir uns nicht streiten, aber ich sehe nicht ein, daß der mir zum dritten Mal die Schaufel wegnimmt!" Das Kind soll soziales Denken und Handeln entwickeln können. Dies geschieht durch eine gesunde Mischung von Anpassungsfähigkeit,z.B. das Akzeptieren von Regeln in der Gruppe, und von Durchsetzungsfähigkeit, z.B. eigenes Lösen von Konflikten mit anderen Kindern.
  3. "Jetzt weiß ich endlich, wie so ein dicker, gelber Kürbis von innen aussieht und die Kerne pflanzen wir ein, um neue Kürbisse zu ernten!" Das Kind soll durch eigenes Handeln lernen können.Dies geschieht, indem nicht künstliche Lernsituationen geschaffen werden, sondern die Kinder in alltäglichen Lebenssituationen Erfahrungen sammeln können, experimentieren können und eigene Fähigkeiten einschätzen lernen.
  4. "Gott sei Dank,daß man hier so viele Spielsachen an ihrem Ort wiederfindet. Trotzdem entdecken wir oft etwas völlig Neues!" Das Kind soll in unserem Kinderhaus einen kindgerechten Lebensraum finden. Dies geschieht durch die Erfahrung von Geborgenheit, Sicherheit und Beständigkeit und ein qualifiziertes Angebot an Spielmöglichkeiten, das je nach Bedürfnissen der Kinder ständig variieren kann.
  5. "Gut, daß es hier viele gemütliche Ecken gibt, damit ich in Ruhe mit meiner Freundin quatschen kann Das Kind soll in seiner Entwicklung durch geeignete Raum-und Materialgestaltung, den Bedürfnissen der verschiedenen Altersstufen entsprechend, unterstützt werden. Dies geschieht durch ein durchdachtes Raumangebot für die Gesamtgruppe, ausreichende Möglichkeiten für Kleingruppen und ein differenziertes Materialangebot.
  6. "Wir dürfen frei entscheiden, wer mit nach draußen geht!" Das Kind soll unter Berücksichtigung einer sicherheitgebenden Ordnung, im Tagesablauf seinen Bedürfnissen und Neigungen entsprechend handeln können.
    Dies geschieht durch freie Entscheidung "wo, was und mit wem" möchte ich spielen.
  7. "Frau A. ist jeden Sonntag in der Kindermesse. Wenn ich mich nicht traue nach vorne zu gehen, geht sie sicher mit mir!" Das Kind soll in umserem Kinderhaus einen Lernort des Glaubens finden, indem christliche Werte gelebt werden, für Kinder erfahrbar sind und Glaubensinhalte vermittelt werden.
  8. "Prima, daß unsere Schulkinder schon so stark sind und uns beim Bau der Bude helfen!" Das Kind soll im Kontakt zu verschiedenen Altersgruppen akzeptieren lernen, daß es viele unterschiedliche Fähigkeiten gibt und man so vielleicht konkurrenzfreier spielen und lernen kann.
  9. "Jetzt habe ich vielleicht Mist gemacht und ich weiß, daß Frau B. sauer wird, aber danach ist alles wieder gut!" Das Kind soll durch beständige Bezugs- personen eine gleichbleibende Erziehungshaltung erfahren können, um so eine größere emotionale und soziale Sicherheit entwickeln zu können.
  10. "Die mögen mich da, die Kinder und Erzieherinnen, darum gehe ich gerne ins Kinderhaus!" Das Kind soll in unserem Haus sein "Ich" frei entfalten können und um seiner Selbst geliebt und anerkannt werden.